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Produktion

 

Unsere Produktion

Das Design von Trippen-Schuhen basiert auf dem Produktionsprozess selbst, angetrieben von der Motivation, einen Gegenpol zu unverantwortlichem Ressourceneinsatz, unfairen Arbeitsbedingungen und schlechter Bezahlung zu schaffen. Alle Trippen-Schuhe werden heute in der firmeneigenen Produktion in Zehdenick, nur 60 km nördlich von Berlin produziert, wo sich schon zu DDR-Zeiten eine Schuhfabrik befand. 1998 eröffnete Trippen dort mit vier ehemaligen Mitarbeitern dieses staatlichen Unternehmens eine eigene Manufaktur. Heute arbeiten über 100 Mitarbeiter in der Trippen-Produktion, die sich für faire Bezahlung und flexible Arbeitsbedingungen einsetzt.

 



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Zuschnitt

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Steppen

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Erste Sohlennaht

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Zweite Sohlennaht

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Schleifen

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Finish



Die Lederherstellung

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Unsere größtenteils pflanzlich gegerbten Leder stammen von kleinen toskanischen Gerbereien. Bei der pflanzlichen Gerbung werden natürliche Bestandteile wie Baumrinde an Stelle von Chromsalzen für die Haltbarmachung der Häute verwendet. Diese natürlichen Leder sind durchgefärbt und haben keine deckende Farbschicht. Sie werden gebügelt und mit einer schützenden Wachsschicht versehen. Kratzer und Narben sind ein Merkmal für die Naturbelassenheit der Häute.

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Häute nach dem Gerben

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Trocknen der Häute



Die Herstellung der Gummisohlen

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Blick in die Sohlenproduktion

Bei der Entwicklung unserer Sohlen beachten wir die Langlebigkeit der Schuhe und einen umweltbewussten Umgang mit Ressourcen. Die meisten unserer Sohlen sind aus Gummi. Gummi ist sehr strapazierfähig, elastisch, lässt sich vielseitig gestalten und recyceln. Trippen bietet einen Reparatur- und Neubesohlungsservice an, um die Qualität der Schuhe über die Zeit zu erhalten. Durchschnittlich werden in Deutschland jeden Tag zwanzig Paar neubesohlt, in Japan sind es fünf Paar pro Tag.

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Rohgummi in der Sohlenform

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Sohlen nach dem Vulkanisieren



Die Herstellung der Holzsohlen

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Zuschneiden der Bohlen zu Rohlingen

Die unterschiedlichen Eigenschaften europäischer Nutzhölzer bestimmen die Sohlenform: Erle ist zäh. Wir verwenden sie für alle flachen Sohlen. Buche ist robust und eignet sich auch für Sohlen mit hohen Absätzen. Pappel ist leicht und wird für hohe Plateausohlen eingesetzt. Insgesamt gibt es über 27 verschiedene Sohlenmodelle.

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Zuschneiden der Rohlinge

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Fräsen der Sohlen

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Sohlenrohlinge

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Absägen der Drehzapfen